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EXCEL als Farbmetrik - "Programm"

Erstellen Sie Ihre eigene Farbmetriksoftware

Es gibt Hersteller von Farbmessgeräten (Spektralphotometern), welche eine Schnittstelle zu dem Microsoft-Tabellenkalkulationsprogramm EXCEL anbieten.
Damit hat der Anwender die Möglichkeit, eigene "Software" für praktisch jede in der Qualitätskontrolle von "Farben" vorkommende Aufgabe selbst zu erstellen.
Aber auch ohne Anschluss eines Farbmessgerätes bieten sich mit EXCEL ausgezeichnete Möglichkeiten farbmetrische Studien-, Demonstrations- und Schulungsprogramme zu erstellen. 

Beispiele:

Farbmetrische Grundlagen

Eingabe von Remissionswerten
Darstellung der
"Kurven"
 

Nach manueller Eingabe von 16 R-Werten von Probe P und Standard T erscheinen die R-Werte als Säulengrafik  unmittelbar neben dem Eingabebereich.

Im aktuellen Beispiel handelt es sich um ein stark metameres Probenpaar.

 
 
 

Die EXCEL-Arbeitsmappe enthält diverse Ansichten. 

Farbwerte X,Y,Z 

L,a,b nach CIELAB

DE

Eine Demonstration der Metamerie!

Parallel zur Eingabe werden  per Matrixmultiplikation automatisch die Farbwerte für Normlichtart D65 und A berechnet und angezeigt. Hier sind die Farbwerte bei D65 gleich - jedoch sehr verschieden für Normlichtart A.

"Subtraktive"-Mischung
Sehen Sie, was bei der Mischung von Farbmitteln, in diesem Fall von Druckfarben geschieht! 

Die R-Werte (im Beispiel sind es die Grundfarben des Mehrgarbendrucks Gelb, Magenta, Cyan) werden wie oben eingetippt. Die Kurven der Grundfarben und der Mischfarben erscheinen automatisch!

Was geschieht in diesem EXCEL Worksheet?
Aus den R-Werten werden die Extinktionen (optische Dichten) berechnet. Die R-Werte z.B. der Mischung aus  Gelb+Cyan (1+3) ergeben sich aus der Summe der Extinktionen, die in R-Werte zurückverwandelt werden.

Berechnung der Farbwerte der Grund- und der Mischfarben X,Y,Z, L,a, b
Die Rechenschemata können verfolgt werden, d.h. bei der Auswahl einer Zelle sieht man die Formeln.. 

Berechnung und grafische Darstellung der Toleranzellipsen für beliebige Standardfarben

(für alle gängigen Farbabstandsformeln) 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Nach Eingabe der Farbwerte berechnet das Programm für alle gängigen DE-Formeln die Farbdifferenzen und "auf Kommando" die Toleranzellipsen. 
Automatische Erstellung dieser Grafik. 
Was geschieht hier?
In jeder Raumrichtung sucht das Programm diejenigen Da, Db, die zu dem gewünschten DE nach der jeweiligen Toleranzformel (z.B. CMC) führen.

Berechnung der Farbstärke und der Restfarbdifferenz nach DIN 55986
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Ein leistungsfähiges "EXCEL-Programm", das die relative Farbstärke von 2 Proben im Vergleich zu einem Standard durch Angleich des (automatisch gesuchten) minimalen Farbwertes berechnet, die Farben und Farbdifferenzen vor und nach Angleich auch verbal bewertet! 
Was geschieht in diesem Programm?
Es berechnet die K/S-Werte (bei jeder Wellenlänge) der Proben und variiert die Konzentrationen der Proben solange, bis Gleichheit des minimalen Farbwertes besteht. Bei gelben Proben werden also die Z-Werte im Maximum der Absorption angeglichen. Für diese angeglichenen Proben, werden dann die Farbwerte und der Farbabstand zum Standard = Restfarbdifferenz berechnet. 
Nach diesem iterativen Angleich werden unter Ausnutzung der "lookup"-Funktionen von EXCEL die erhaltenen Zahlenwerte in eine der Koloristensprache gemäße verbale Bewertung umgesetzt. 
Berechnung des Deckvermögens einer Beschichtung Dieses EXCEL-Worksheet berechnet aus den Remissionswerten über Weiß und Schwarz die wellenlängen-abhängigen K und S der Beschichtung nach Kubelka-Munk unter Berücksichtigung der gegebenen "Schichtdicke", im Beispiel =  60 g / m².  Bei diesem Flächengewicht (proportional zur Schichtdicke) deckt die Beschichtung nicht, denn es besteht ein Kontrast zwischen Schwarz und Weiß, den EXCEL mit 11,8 CIELAB-Einheiten bewertet. Auf "Knopfdruck" berechnet EXCEL diejenige Schichtdicke (bzw. Flächengewicht), welche den Kontrast auf das gewünschte Maß reduziert. In diesem Fall hat der Benutzer als Deckungs-Kriterium  ein CMC-DE = 0,8 vorgegeben. 

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Ein Beitrag für Farbe.com von Dr.Ludwig Gall

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